Hagen

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Hohenlimburg

Der heutige Hagener Ortsteil Hohenlimburg ist erst mit der Kommunalreform im Jahre 1975  Hagen zugeordnet worden. Bis dahin war Hohenlimburg eine eigenständige Stadt im Kreis Iserlohn.

Überregionale Bekanntheit hat Hohenlimburg durch das gleichnamige Schloß Hohenlimburg und die darin befindliche "Schwarze Hand", diese wird  Kindern immer als abschreckendes Beispiel genannt, wenn sie die Hand gegen die eigene Mutter erheben. Laut Legende soll nämlich einem Vorfahren des heutigen Schlossherrn der eigene Vater dem Sohn die Hand abgeschlagen haben, als er diese gegen seine Mutter erhob.  Die Burg Limburg wurde erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Heute ist das Schloß ein beliebtes Ausflugziel, da es neben dem Schloßmuseum und dem neu errichteten Parkanlagen auch noch über das Deutsche Kaltwalzmuseum verfügt. Außerdem werden hier auch die Schlossspiele aufgeführt, die seit vielen Jahrzehnten jährlich mehrere tausend Besucher anlocken.
 

 

Der heutige Ortsteil Hohenlimburg selbst, besteht aus den ehemaligen "Hohenlimburger
Stadtteilen" Elsey, Henkhausen, Holthausen, Innenstadt, Nahmer, Oege, Reh und Wesselbach.

Das eigentliche Zentrum von Hohenlimburg besteht aus einer malerischen Fußgängerzone mit vielen kleinen Geschäften und dem Marktplatz mit seinen malerischen Fachwerkhäusern. Ganz in der Nähe findet man auch das ehemalige Hohenlimburger Rathaus, wo heute unter anderem das Straßenverkehrsamt von der Stadt Hagen angesiedelt ist.

Von hier aus ist es nur ein kurzer Weg bis zur Lennebrücke, wo man einen hervorragenden Blick auf die künstliche Wildwasserslalomstrecke an der Lenne hat. Hier finden des Öfteren große Veranstaltungen wie deutsche Meisterschaften, Europacupwettbewerbe, Olympiaqualifikation und andere spannende Wettkämpfe statt, wodurch diese Strecke eine überregionale Bedeutung erhalten hat.

Insgesamt ist Hohenlimburg ein lebendiger und trotzdem traditionsbewusster Stadtteil von Hagen. Leider ist die wirtschaftliche Lage in Hohenlimburg, das in der Vergangenheit stark von der Stahlindustrie abhängig war, problematisch geworden, da von den vielen großen Unternehmen nur noch die Firmen Bilstein, Hoesch und Wälzholz übrig geblieben sind.

Leider wird das aktuelle Stadtbild von Hohenlimburg stark durch die verschiedenen Großbaustellen geprägt, was auch den örtlichen Handel  beeinträchtigt. Der Hohenlimburger hofft
jedoch, dass spätestens mit den Abschluß der Bauarbeiten am Bahnhof mit dem dazugehörigen Parkhaus, das Stadtbild wieder intakt ist und man in Hohenlimburg wieder gemütlich bummeln kann.